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Seenachtsfest Rapperswil-Jona 2026

07.08.2026


Das Seenachtsfest Rapperswil-Jona überzeugt jeweils mit einem abwechslungsreichen Programm aus Musik, Unterhaltung und grossartigen Darbietungen am und über dem Zürichsee. Ein besonderer Höhepunkt war auch in diesem Jahr wieder die kleine Airshow, bei der das Fliegermuseum Altenrhein wie auch die Patrouille Suisse das Party-Volk begeisterte.

Die Patrouille Suisse begeisterte in Rapperswil-JonaDie Patrouille Suisse begeisterte in Rapperswil-Jona


Das Fliegermuseum Altenrhein am Flugplatz St. Gallen-Altenrhein ist eines der wenigen Museen Europas, in denen historische Flugzeuge nicht nur ausgestellt, sondern regelmässig in der Luft erlebt werden können. Zu den fliegenden Exponaten gehören auch ehemalige Flugzeuge der Schweizer Luftwaffe. So etwa zwei Maschinen des PC-7 SUBITO Teams. Dieses durfte am Freitag das diesjährige Seenachtsfest auch gleich eröffnen. Die drei Turboprop-Trainer flogen ein gewohnt starkes und präzises Display. Ebenfalls zur fliegenden Sammlung des Museums gehören die Boeing PT-13D Stearman sowie die Pilatus P3. Beide Flugzeuge zeigten sich anschliessend in einer Solo-Vorführung.

Die Patrouille Suisse ist in Rapperswil längst ein gern gesehener Gast. Die Tiger-Formation ist am Seenachtsfest seit Jahren regelmässig vertreten und sorgte auch diesmal mit ihrer Vorführung für Begeisterung bei den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern. Als die Flugzeuge des Fliegermuseums Altenrhein wieder Richtung Bodensee flogen, hatte sich auch die letzte Quellwolke aufgelöst und der Sonne endgültig Platz gemacht. Was danach folgte, war wohl die beste Vorführung der Patrouille Suisse in diesem Jahr. Dank der tief stehenden Sonne und der klaren Bisenluft entstanden einige besonders sehenswerte Aufnahmen. Bereits zum zweiten Mal in der jüngeren Geschichte war die Patrouille Suisse über das Wochenende in Dübendorf stationiert, da die Piste in Emmen derzeit aufgrund von Wartungsarbeiten gesperrt ist. Dadurch fiel der Anflug nach Rapperswil entsprechend kurz aus. So konnte das vollständige Flugprogramm gezeigt werden, was bei einem Start ab Payerne vermutlich nicht möglich gewesen wäre.