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News-Blog


30.09.2025

Schweizer Armee nimmt an multinationaler Luftwaffenübung in Portugal teil

hornet_02.jpgBern, 22.09.2025 — Vom 22. September bis 3. Oktober 2025 nimmt die Schweizer Armee wiederum an der multinationalen Übung NATO Tiger Meet in Beja (Portugal) teil. Diese jährlich stattfindende Grossübung zählt zu den bedeutendsten Luftoperationsübungen Europas. Ziel ist es, militärische Fähigkeiten im internationalen Verbund weiterzuentwickeln, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Luftstreitkräften zu festigen und somit die Verteidigungsfähigkeit weiter zu stärken.

Die Schweizer Luftwaffe ist mit fünf F/A-18-Kampfflugzeugen vor Ort in Beja (Portugal) vertreten. Die Piloten trainieren in realitätsnahen Szenarien die Zusammenarbeit im internationalen Umfeld, insbesondere im Rahmen sogenannter Composite Air Operations (COMAO). Dabei liegt der Fokus auf der taktischen Koordination und dem effektiven Einsatz unterschiedlicher Luftkriegsmittel. Zur Übung gehören die detaillierte Planung und Umsetzung gemeinsamer Luftoperationen. In schrittweise aufgebauten, fiktiven Szenarien wird dabei die Einsatzfähigkeit unter komplexen Bedingungen überprüft und gestärkt.

An der diesjährigen Ausgabe des NATO Tiger Meet beteiligen sich 13 Nationen mit über 50 Kampfflugzeugen und insgesamt rund 1′500 Einsatzkräften. Neben dem technischen Austausch steht insbesondere das Ziel im Vordergrund, die länderübergreifende Verteidigungsfähigkeit zu verbessern und die Interoperabilität unter NATO- und Partnerstaaten weiterzuentwickeln.

Langjährige Teilnahme durch die Schweiz

Die Schweiz nimmt dank ihrer Mitgliedschaft im NATO-Programm Partnerschaft für den Frieden (PfP) seit vielen Jahren an dieser Übung teil. Die Fliegerstaffel 11 der Schweizer Luftwaffe gehört bereits seit 1981 der NATO Tiger Association an und ist seit 2004 aktiv als fliegende Einheit vertreten. Neben der Schweiz nehmen Portugal, Österreich, Tschechien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlanden, Polen, Türkei, Grossbritannien am diesjährigen Treffen teil.

Quelle: Kommunikation Verteidigung

Admin - 08:31 @

17.09.2025

Patrouille Suisse wird aufgelöst

ps_01.jpgHeute Mittwoch hat der Ständerat die Ausmusterung des F-5 Tiger beschlossen. Bereits der Nationalrat hat mit 125 zu 66 Stimmen im Juni die Armeebotschaft 2025 angenommen. Somit wird der F-5 Tiger spätestens Ende 2027 ausgemustert! Dies bedeutet auch das Ende der Patrouille Suisse.

Allerdings war die Abstimmung äusserst knapp. Der Beschluss wurde mit 22 zu 20 Stimmen bei zwei Enthaltungen angenommen. Der Flugbetrieb der Flotte soll spätestens Ende 2027 eingestellt werden. Es wäre zu teuer und mit den verfügbaren personellen Ressourcen nicht machbar, drei Flotten (F-5, F/A-18 und F-35A) parallel zu betreiben. Mit der vollständigen Ausserdienststellung der F-5 Tiger verliert die Patrouille Suisse ihre heutigen Flugzeuge. Das VBS prüft, ob die Kunstflugstaffel anschliessend mit einem anderen Flugzeugtyp, der kostengünstiger und emissionsärmer ist, weitergeführt werden kann.

Admin - 11:48 @

04.09.2025

Aufklärungsdrohnensystem 15 (ADS 15): Verzicht auf Funktionalitäten

hermes_01.jpgBern, 04.09.2025 — Das Projekt Aufklärungsdrohnensystem 15 (ADS 15) kämpft seit vielen Jahren mit Verzögerungen und technischen Problemen. Die Lieferantinnen Elbit und RUAG haben vertragliche Meilensteine wiederholt nicht eingehalten. Bundesrat Martin Pfister, Chef VBS, hat nach seinem Amtsantritt eine vertiefte Analyse des Projekts angeordnet. Aufgrund der Resultate hat das VBS entschieden, das Beschaffungsprojekt ohne das automatische Ausweichsystem, ohne das System für GPS-unabhängige Starts und Landungen sowie ohne das System für die Enteisung fortzuführen. Trotz den Einschränkungen beim Einsatz bleiben zentrale Fähigkeiten wie die Aufklärung mit langer Verweildauer in der Luft sichergestellt.

Mit der Armeebotschaft 2015 vom Parlament beschlossen, waren die sechs Drohnen der Herstellerin Elbit als Ersatz für das bis Ende 2019 eingesetzte System Aufklärungsdrohnensystem 95 vorgesehen. Heute ist die Beschaffung des Aufklärungsdrohnensystems 15 (ADS 15) stark verzögert und technisch nach wie vor herausfordernd. Die Finanzmittel sind nahezu ausgeschöpft. Zentrale Funktionen sind weiterhin nicht einsatzbereit. Die Projektpartner Elbit und RUAG konnten vertragliche Meilensteine wiederholt nicht einhalten. Verfügbarkeit und Leistung des Systems sind weit hinter den Anforderungen zurückgeblieben.

Quelle: Kommunikation armasuisse

Admin - 11:31 @

12.08.2025

Luftwaffe trainiert mit der Armee de l’Air et de l’Espace in Frankreich

hornet_01.jpgBern, 11.08.2025 — Vom 11. bis 15. August 2025 absolvieren Angehörige der Luftwaffe ein Training im französischen Luxeuil (FRA). Die Übung trägt den Namen «PALUX» und dient dem gezielten Vergleich und der Weiterentwicklung eigener Fähigkeiten in Zusammenarbeit mit der französischen Luftwaffe. Im Vordergrund stehen der Erfahrungsaustausch und die Förderung der Interoperabilität zwischen den beiden Luftstreitkräften.

Im französischen Luxeuil, Haute-Saône, überprüfen und vertiefen die Schweizer F/A-18 Piloten mit fünf Kampfflugzeugen des Typs F/A-18 zusammen mit den französischen Kollegen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in der Luftverteidigung. Das Hauptaugenmerk liegt dabei in der taktischen Ausbildung. Das Ausbildungsmodul findet auf dem Luftwaffenstützpunkt in Luxeuil statt, der Heimat des 2. Jagdgeschwaders der französischen Luftwaffe.

Möglich macht das gemeinsame Training ein bestehendes, bilaterales Ausbildungsabkommen zwischen Frankreich und der Schweiz. Mit dieser Ausbildungskooperation leistet die Schweizer Luftwaffe einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der Armee im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit.

Trainings in der Schweiz nur beschränkt realisierbar

Die Luftwaffe kann in der Schweiz ihr Training nicht vollumfänglich und auch nicht vollständig nach den international gültigen Standards absolvieren. Grund dafür sind unter anderem die kleinen und knapp verfügbaren Trainingsräume, Höhen- und Geschwindigkeitslimiten, eingeschränkte Flugbetriebszeiten, Auflagen bei der Anzahl Flugbewegungen auf den Flugplätzen, der dichte zivile Luftverkehr über der Schweiz sowie die hohe Besiedelungsdichte respektive die Rücksichtnahme auf die Lärmbelastung der Bevölkerung. Mithilfe von internationalen Kooperationen können diese Trainingslücken gezielt verringert werden.

Quelle: Kommunikation Verteidigung

Admin - 15:18 @

Wegen Zöllen: Pilatus liefert keine Flugzeuge mehr in die USA

pc24_01.jpgDer Flugzeugbauer aus Stans NW begründete dies am Freitag mit dem aus dem US-Zolltarif von 39 Prozent entstandenen Wettbewerbsnachteil. Mittelfristig will Pilatus seine Produktionskapazitäten in den USA ausbauen.

Die durch die Zölle verursachten hohen Zusatzkosten und die daraus resultierenden Nachteile im Wettbewerb gegenüber den amerikanischen und europäischen Konkurrenten sorgten für Unsicherheiten bei den Pilatus-Kunden, hiess es in der Mitteilung. Das Unternehmen wolle deswegen den Auslieferungsstopp nutzen, um mit der Kundschaft und mit Partnern Lösungen zu erarbeiten.

Die Vereinigten Staaten sind für den Stanser Flugzeugbauer ein Schlüsselmarkt. Vier von zehn der jährlich produzierten PC-12 und PC-24 gehen in die USA.

Pilatus erwägt nach eigenen Angaben, die Flugzeuge anderen Märkten als dem amerikanischen zuzuteilen. Diese Vorhaben seien aber mit erheblichen logistischen und marktspezifischen Herausforderungen verbunden, hiess es.

Quelle: cash.ch

Admin - 11:42 @

21.07.2025

100 Jahre Flugplatz Altenrhein

Seit 1926 verbindet der Flugplatz St.Gallen-Altenrhein Menschen und Regionen. 2026 wird deshalb ein besonderes Jahr. Der Flugplatz St.Gallen-Altenrhein blickt dann auf 100 bewegte Jahre zurück – eine Geschichte voller Pioniergeist, Leidenschaft für die Luftfahrt und tiefer Verbundenheit mit der Region.

Dieses stolze Jubiläum wird mit einem grossen Fest auf dem Flugplatzgelände vom Freitag, 28. August bis Sonntag, 30. August 2026 gefeiert - gemeinsam mit allen, die sich der Region, ihrer Geschichte und der Fliegerei verbunden fühlen. Geplant ist ein vielfältiger Anlass, der Einblicke in die Vergangenheit gibt, Begegnungen schafft und den Blick in die Zukunft richtet.

Es ist ein länderübergreifendes Volksfest mit Airshows, Ausstellungen und vielen verschiedenen Attraktionen geplant. Während den drei Tagen werden rund 50‘000 bis 100‘000 Besucherinnen und Besucher erwartet.

Ein engagiertes OK mit regionaler Verankerung arbeitet mit viel Herzblut daran, ein unvergessliches Erlebnis für Familien, Aviatik-Fans, Unternehmen und Behörden zu gestalten.

Kürzlich wurde die Website zum Event aufgeschalten: https://www.100jahreflugplatz.ch

Admin - 15:19 @

Französische PC-21 in Emmen

pc21_01.jpgAm 9. Juli weilten über den Mittag drei PC-21 der Armée de l’Air et de l’Espace in Emmen. 

Wie es scheint, führt die Pilotenschule der Französischen Luftwaffe regelmässig Navigationsflüge durch, wobei die Schweizer Flugplätze immer wieder als Zwischenstopp genutzt werden. Nach dem Mittag ging es weiter nach Prag. Auch die abgebildete PC-21 stammt aus Stans, also wenige Kilometer von Emmen entfernt.

Admin - 14:56 @